Video: Glee Trailer
Bild 1 von 8: 

Glee


"Die erste Staffel der erfolgreichen Serie aus den USA" 

Mo - Fr19:30 Uhr
 18:45 Uhr (Wdh.)

In den USA erlangte die mit Emmy und Golden Globes ausgezeichnete Serie in kürzester Zeit Kult-Status. Sie besticht vor allem durch ihre peppigen Musik- und Tanzszenen, ihre temporeiche Erzählweise und ein ganzes Ensemble von Charakteren, die alle nicht frei von Fehlern sind, aber genau deswegen so sympathisch wirken.

| Charaktere

Es beginnt mit einem Traum: Der ebenso sensible wie idealistische Will Schuester (Matthew Morrisson) ist eigentlich Spanischlehrer an der fiktiven McKinley Highschool in Lima im US-Bundesstaat Ohio. Als der Musiklehrer und bisherige Leiter des Glee-Clubs der Schule entlassen wird, beschließt Will die Leitung des Show-Chors zu übernehmen und diesen zu altem Ruhm zu verhelfen.

Doch die Voraussetzungen dafür sind nicht gerade optimal. Die frühen Erfolge des Schulchors lassen sich kaum mehr erahnen. Zahlreiche Skandale haben ihn zu einem Sammelbecken für Außenseiter und Freaks werden lassen. Und so sind die meisten Schüler, die sich auf Wills Aufruf melden, alles andere als geborene Bühnenstars: der homosexuelle Kurt (Chris Colfer), ein Sopran mit einem Hang zum Dramatischen; Mercedes (Amber Riley), eine dynamische Möchtegern-Diva; der an den Rollstuhl gefesselte Gittarist Artie (Kevin McHale), ein Streber, der vor allem damit beschäftigt ist, den Schikanen seiner Mitschüler aus dem Weg zu gehen; und Tina (Jenna Ushkowitz), ein schüchternes Mädchen, das vorgibt zu stottern, um die Leute von sich fern zu halten.

Wills Hoffnungen liegen vor allem auf zwei echten Naturtalenten: Rachel (Lea Michele), ein selbstbewusstes Energiebündel, das überzeugt ist, dass der Chor ihr Ticket zum Erfolg ist; und Finn (Cory Monteith), ein beliebter Highschool Footballspieler, der nicht nur gut aussieht, sondern auch eine großartige Stimme hat. Seine Freundin Quinn (Dianna Agron) und Teamkollege Puck (Mark Salling) empfinden Finns Engagement im Glee Club zunächst als höchst peinlich.

Will ist fest entschlossen, den Chor groß herauszubringen, auch wenn ihn alle für verrückt halten – allen voran seine Frau Terri (Jessalyn Gilsig), die ihn viel lieber in einem besser bezahlten Job als Buchhalter sähe, sowie Cheerleader-Trainerin Sue Sylvester (Jane Lynch), die mit ihrer hinterhältigen und bitterbösen Art das Chor-Projekt zum Scheitern bringen will. Sie wird Wills erbittertste Gegnerin.

Infos

Die Musical-Comedy Serie von Ryan Murphy (''Nip/Tuck - Schönheit hat ihren Preis'', 2003– 2010) wurde in den USA rasch zum Kult: So verfolgten bis zu 13,7 Millionen Fernsehzuschauer dort die erste Staffel. In der zweiten Staffel gewann ''Glee'' weitere Zuschauer hinzu. Eine nach dem Super Bowl ausgestrahlte Episode sahen am 6. Februar 2011 sogar 26,8 Millionen.

Bei den Emmys und den Golden Globes taucht ''Glee'' seit zwei Jahren regelmäßig auf den Sieges- und Nominiertenlisten auf: Bisher wurde die Serie mit sechs Emmys und drei Golden Globes ausgezeichnet. Darüber hinaus war sie für 26 weitere Emmys und sechs Golden Globes nominiert.
Zu den bekanntesten Fans der Serie zählt Pop-Ikone Lady Gaga. ''GLEE WAS SO AMAZING! AH!!!!'', twitterte sie am Morgen nach der Ausstrahlung einer Folge, die ihr gewidmet war. Auch Madonna war begeistert als sie „ihre“ Folge zu sehen bekam. Sie hatte den Machern von ''Glee'' die kompletten Rechte an ihrem Werk zur Verfügung gestellt.
Überhaupt zählt die Neuinterpretation weltweit bekannter Hits zum Erfolgsrezept der Ausnahmeserie: Aretha Franklin, Katy Perry, John Denver, Salt’N’Pepa, Rihanna, Céline Dion, Queen, The Supremes, Neil Diamond, Christina Aguilera, Billy Idol, The Pretenders, Jennifer Paige, Van Halen, John Lennon, The Doors, Madonna, The Rolling Stones, Bruce Springsteen, Lady Gaga – was sich wie ein Galopp durch die Rock- und Popgeschichte liest, war nur ein kleiner Teil der weit über 100 Künstler, die von den Glee-Darstellern neu interpretiert wurden. Hinzu kamen Songs aus Musicals wie Les Misérables oder My Fair Lady.


Darsteller

Matthew Morrison spielt Will Schuester
Matthew Morrison, geboren am 30. Oktober 1978, studierte Musical, Gesang und Tanz an der renommierten New Yorker Tisch School of the Arts. Noch während seines Studiums spielte er in mehreren Stücken am Broadway. Seinen Durchbruch hatte er als Link Larkin im Musical ''Hairspray''. 2005 war er für seine Rolle in ''The Light in the Piazza'' für einen Tony Award nominiert. Er hatte Gastauftritte in Serien wie ''Sex and the City'', ''CSI: Miami'' und ''Criminal Intent''. Für seine Rolle als Chorleiter Will Schuester wurde er 2009 mit einem Satellite Award als bester Hauptdarsteller in einer Serie ausgezeichnet. 2010 und 2011 wurde er in der gleichen Kategorie für einen Golden Globe nominiert. 2010 erhielt er zudem, in der Kategorie bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie, eine Emmy-Nominierung.

Lea Michele spielt Rachel Berry
Lea Michele, am 29. August 1986 in der New Yorker Bronx geboren, hatte ihren ersten Broadway-Auftritt im Alter von acht Jahren als junge Cosette in ''Les Misérables''. Seitdem teilte sie sich die Bühne mit den großen Broadway-Stars. Als Wendla Bergmann in ''Spring Awakening'' wurde sie einem größeren Publikum bekannt. Hier wurde auch Regisseur und ''Glee''-Schöpfer Ryan Murphy auf sie aufmerksam. Für ihre Rolle als talentierte Sängerin Rachel wurde sie 2009 mit einem Satellite Award als beste Hauptdarstellerin in einer Serie ausgezeichnet. Zudem wurde sie hierfür für einen Emmy (2010) und zwei Golden Globes (2010/2011) nominiert. 2012 gewann Michele den People's Choice Awards als beliebteste TV-Comedy-Darstellerin.

Cory Monteith spielt Finn Hudson
Bevor der am 11. Mai 1982 im kanadischen Calgary geboren Cory Monteith Schauspieler wurde, verdiente er sein Geld als Taxifahrer, Dachdecker und ''Walmart Greeter''. Nach einem Schauspielkurs bekam er kleinere Rollen in verschiedenen Filmen und Serien. Obwohl er keine Sing- oder Tanz-Erfahrungen vorweisen konnte, verkörperte er den Football-Star so überzeugend, dass man ihn für die Rolle des Finn Hudsons auswählte. Für diese Rolle wurde er 2011 mit einem Teen Choice Award ausgezeichnet.

Jane Lynch spielt Sue Sylvester
Nach ihrer Theaterausbildung wurde die am 14. Juli 1960 geborene Jane Lynch Mitglied bei der Steppenwolf Theatre Company und tourte mit der Improvisations-Comedy-Gruppe ''The Second City'' durch die USA. Mit 33 Jahren beschloss sie, ihr Glück in Hollywood zu suchen. Sie trat in mehr als 60 Produktionen auf, darunter Filmen wie ''Auf der Flucht'', ''Another Cinderella Story'' und ''Julie & Julia'' sowie Serien wie ''Two and a Half Man'', ''The L Word'' oder ''Boston Legal''. Für ihre Rolle der Sue Sylvester gewann sie sowohl einen Emmy für die beste Nebenrolle (2010) als auch einen Golden Globe (2011).